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Brasilien…

…ist nicht nur Karneval, Fußball, Samba, schöne Strände, hübsche Menschen, Früchte und exotische Gerichte, sondern vor allem Ökosysteme wie Berge, Canyons, Wasserfälle, Seen, tropische Wälder, Urwälder, Sumpfgebiete und der größte Kultur- und Menschenmix der Welt, der harmonisch das Land so stark geprägt hat und es zu dem gemacht hat, was es ist.

Geographisch gesehen, ist Brasilien in 5 Regionen unterteilt. Einige Informationen über die Regionen Brasiliens, finden Sie im Menü “Brasilien” und Untermenüs.Tipps für Ihre Reise nach Brasilien haben wir in den Menüs Reiseinfos, Unterwegs in Brasilien und Tourenvorschläge für Sie hinterlegt.

Nehmen Sie sich Zeit und studieren Sie die vorhandenen Informationen über die Destination “Brasilien” bevor Sie Ihre Entscheidung zu einer bestimmten Reisestruktur treffen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Reise so vorzubereiten, dass es auch gut gelingt.

Falls Sie bei Ihrer Reisevorbereitung Hilfe brauchen, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Best of Brazil Tours ist ein brasilianisches Reisebüro. Unsere eigene Herkunft ist Brasilien. Daher wollen wir unser Fachwissen dem Kunden vermitteln, und so Ihnen helfen, dass sie die Bestandteile und Umfang Ihrer Brasilienreise selber bestimmen. Unsere Angebotspalette ist sehr umfangreich und beteht aus touristischen Reiselestungen von vielen Anbietern, mit denen wir vertraglich zusammenarbeiten. Bei Bedarf, bieten wir unseren Kunden auch die Möglichkeit, Leistungen direkt über uns zu buchen, die nicht über Reisekataloge auf dem Tourismusmarkt angeboten werden. Teilen Sie uns Ihre Reisewünsche mit, wir erarbeiten gern maßgeschneidet und ganz nach Ihrem Bedarf abgestimmt, das passende Reiseangebot für Sie.

Allgemeines
Lage: Südamerika.
Fläche: 8.511.965 qkm.
Bevölkerungszahl: 184.284.900 (2006)
Bevölkerungsdichte: 22 pro qkm.
Hauptstadt: Brasília. Einwohner: 6.055.580 (2006).

Staatsform:
Bundesrepublik seit 1988. Verfassung von 1988, letzte Änderung 1997. Zweikammern-Bundesparlament: Abgeordnetenhaus (513 Mitglieder) und Senat (81 Mitglieder). Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre (einmalige Wiederwahl). Die 26 Bundesstaaten haben eigene Länderparlamente, denen jeweils ein Gouverneur vorsteht. Unabhängig seit 1822 (ehemalige portugiesische Kolonie).

Geographie:
Brasilien bedeckt fast die Hälfte Südamerikas (fünftgrößtes Land der Erde) und grenzt mit Ausnahme Chiles und Ecuadors an alle südamerikanischen Länder. Der Atlantik bildet die östliche Grenze. Das Land besteht zu ca. 60% aus Hochebene und zu 40% aus Flachland. Im Süden, am Dreiländereck Brasilien, Argentinien, Paraguay, befinden sich die Iguaçu-Fälle mitten im Dschungel. Die Guyana-Hochebene nördlich des Amazonas besteht teils aus dichten Wäldern, teils aus Steinwüste. Zwischen dem Amazonas und den Flüssen des Südens liegt der Bundesstaat Mato Grosso, Brasiliens riesige Hochebene. Die Berge im Südosten, Sierra da Mantiqueira, erreichen eine Höhe von rund 2800 m. Niedrigere Berge, z. B. in Rio de Janeiro, bilden eine Barriere an der Atlantikküste, die durch zahlreiche Lagunen durchbrochen wird. Die Bundesstaaten Minas Gerais (im Süden), São Paulo, Rio de Janeiro und Paran sind dicht besiedelt.

Sprache:
Amtssprache ist Portugiesisch. Englisch und Spanisch wird vereinzelt gesprochen. Im Süden wird auch Deutsch gesprochen, besonders in Santa Catarina, Rio Grande do Sul und Paran ebenso Französisch und Italienisch; rund 180 Indianersprachen.

Religion:
80% römisch-katholisch; 10% Protestanten, andere christliche Gemeinschaften, Minderheiten von Buddhisten, Bahai, Muslimen und Juden; Naturreligionen und afrobrasilianische Kulte.

Ortszeit:
Brasilien hat mehrere Zeitzonen:
Brasilien-Zeit (Hauptstadtgebiet und Südregion (Rio de Janeiro, Sao Paulo, Santa Catarina etc.): MEZ -4. Sommerzeit MEZ -5 Std. Sommerzeitumstellung: Sonntag nach 15.Oktober bis Sonntag nach 15. Februar.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter (in Mitteleuropa) und im Sommer (in Mitteleuropa) jeweils -5 Std. Im März beträgt die Differenz zu Mitteleuropa – 4 Std.
Mittel- und Ostregionen (Bahia, Para, Rondonia, Pernambuco, Tocantins, Sergipe): MEZ -4. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter (in Mitteleuropa) -4 Std. und im Sommer (in Mitteleuropa) -5 Std.
Westen (Mato grosso do Sul, Mato Grosso): MEZ -5. Sommerzeit MEZ -6 Std. Sommerzeitumstellung. Sonntag nach 15.Oktober bis Sonntag nach 15. Februar.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter (in Mitteleuropa) und im Sommer (in Mitteleuropa) jeweils -6 Std. Im März beträgt die Differenz zu Mitteleuropa – 5 Std.
Acre-Zeit (Acre und der südwestliche Teil des Staates Amazonas): MEZ – 6. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter (in Mitteleuropa) -6 Std. und im Sommer (in Mitteleuropa) -7 Std.

Netzspannung:
Salvador (Bahia) und Manaus: 127 V / 60 Hz; Brasília und Recife: 220 V, 60 Hz; Rio de Janeiro und São Paulo 110/220 V, 60 Hz. Zweipolige Stecker.

Klima:

Trockenes Buschland im Landesinneren, Regenwald am Amazonas und Strände an der Ostküste sorgen für ein regional stark unterschiedliches Klima. Im Süden sind Temperaturen gemäßigter. Regenzeit im Norden Januar – April, im Nordosten April – Juli und in der Gegend Rio/São Paulo November – März.

Regionen & Städte:
Die Bundesstaaten Amazonas (größter brasilianischer Staat), Par, Acre,Rondônia, Roraima, Amap und Tocantins umfassen 3.887.800 qkm, habenaber insgesamt nicht mehr als 10.157.000 Einwohner. Der Norden bestehtfast ausschließlich aus dichtem Regenwald. Infolge von Straßenbau undausgedehnten Brandrodungen kann von einer ungestörten Natur in manchenRegionen nicht mehr die Rede sein. So führt die Transamazonika-Straße5000 km quer durch das Amazonasgebiet, parallel zum Fluss von Ost nachWest. Der Amazonas, einer der größten Flüsse der Welt, führt zwölfmalso viel Wasser wie der Mississippi. Er ist 6577 km lang und hat über200 Nebenflüsse. Amazonasfahrten von Iquitas (Peru) nach Manaus sindmöglich.
Manaus, die Hauptstadt von Amazonas, ist eine Freihandelszone. Die neo-klassizistische Fassade des 1896 fertig gestellten Amazonas-Theatersist sehenswert. Der Innenraum ist im Jugendstil gehalten. Die Kuppelmit blauen, roten, grünen und gelben Kacheln ist überall in der Stadtzu sehen und ein guter Orientierungspunkt. Der Amazonas und seineNebenflüsse laden zu Bootsfahrten und Angelausflügen ein. Der Regenwald des Amazonas ist der größte der Welt. Sein Gebiet bedeckt 40% der GesamtflächeBrasiliens. Hier sind 1800 verschiedene Vogelarten und 250Säugetierarten heimisch, die meisten Pflanzen- und Tierarten weltweit.Der Amazonas-Regenwald produziert 50% des weltweitenSauerstoffvorrates. Das Amazonas-Becken und seine Ausläuferliefern 20% des Frischwassers der ganzen Welt. Hier gibt es besondersviele Wasserpflanzen. Die bekanntesten sind die Victoria-Régina-Seerosen, die einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen. 1500 Fischarten leben in diesem Flusssystem. In Belém gibt es prächtige Kirchen, einen schönen Zoo und einen großen Wochenmarkt. Besonders sehenswert ist die Basilika Nossa Senhora de Nazaré, Schauplatz der jährlichen Círio de Nazaré. Das Goeldi-Museum hat die weltgrößte Sammlung exotischer Pflanzen. Ilha de Maraj(Maraj-Insel) war die Wiege der Marajoara-Zivilisation. Wer Glück hat,kann hier Eier legende Meeresschildkröten beobachten. Die Ortschaft Santarém ist besonders für Angler interessant, in Rio Branco findet man ein Handarbeitszentrum. In Pôrto Velho sollte man sich das Eisenbahnmuseum ansehen. Macapé liegt am Äquator, hier fließt der Amazonas ins Meer. Boa Vista ist für seine Tropenbäume bekannt.

Der Nordosten wird auch Goldküste genannt und umfasst dieBundesstaaten Bahia, Sergipe, Alagoas, Pernambuco, Paraíba, Rio Grandedo Norte, Cear, Fernando de Noronha, Piaui und Maranhão. 42,8 Mio.Einwohner leben auf ca. 1.600.000 qkm. Die Region ist bekannt fürhistorische und folkloristische Traditionen sowie für wunderschöneStrände.
Salvador, die Hauptstadt Bahias, war einst die bedeutendste Stadt Brasiliens. Heute ist sie Zentrum des Candomblé,des wichtigsten afrobrasilianischen Kultes des Landes. Salvador bestehtaus einer Unterstadt, die auf der Höhe des Meeresspiegels liegt undeiner Oberstadt, die zu Fuß über Treppen oder per Aufzug erreichbarist. In der Unterstadt befindet sich Salvadors sehenswerterKunstgewerbemarkt, der Mercado Modelo. Häufig in der Unterstadt anzutreffen sind die Capoeira-Tänzer.Capoeira ist ein Kampftanz, der ursprünglich von Sklaven entwickeltwurde. Der Tanz ist sehr beeindruckend, er wird von den Berimbaus(Ein-Saiten-Instrument) begleitet. In der Oberstadt schmücken unzähligeKirchen das Stadtbild. Das Kloster São Francisco de Assis und die Kirche Nosso Senhor do Bonfimsind besonders eindrucksvoll. Die Altstadt von Salvador wurde von derUNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Karneval in Salvador ist einunvergessliches Erlebnis. Hervorragende Strände säumen die Stadt. Auf Itaparica erwarten den Besucher einsame, von Palmen gesäumte Strände. Die Inselkann man von Salvador aus mit der Fähre erreichen (Fahrzeit 40 Min.).Prunkvolle Kirchen und Kolonialbauten sind typisch für die Städte Ilhéus, Pôrto Seguro und Aracaju. Pôrto Seguro ist von besonderer historischer Bedeutung: Hier setzte Pedro lvaresCabral, der Entdecker Brasiliens, im Jahre 1500 zum ersten Mal seinenFuß auf brasilianischen Boden. Der Serra da Caivara Nationalpark im Bundesstaat Piaui zählt ebenfalls zu den acht UNESCO-Kultur- undNaturdenkmälern in Brasilien und bietet zahlreiche interessanteGesteinsformationen und bis zu 25.000 Jahre alte Höhlenmalerei. In Maceió wird man in die Kolonialzeit zurückversetzt. Ganze Stadtteile sind erhaltengeblieben und zeichnen sich durch ihre weißen Häuser mit rotenZiegeldächern aus. Zahlreiche Kanäle und Wasserwege führen durch Recife, dem Venedig Brasiliens. Recife war bis 1677 unter niederländischer Herrschaft. Die Insel Itamaracá ist mit dem Festland durch eine Brücke verbunden. Das Fort Orange wurde 1631 von den Holländern erbaut. In der Stadt Caruaru ist fast jeder ein Künstler. Nach UNESCO-Angaben ist es das größteZentrum für Folklorekunst Südamerikas. In der Karwoche findet im nahegelegenen Fazenda Nova das jährliche Passionsspiel statt.Bauwerke aus der Kolonialzeit, erholsame Strände und ausgezeichnetesKunsthandwerk zeichnen die Städte Olinda, Natal, João Pessoa, Fortaleza, Teresina und São Luis aus. Die Strände in Cear Richtung Süden bieten riesige Sanddünen. In der Nähe der Kleinstadt Campina Grande befindet sich Ing Rock, der geheimnisvolle Inschriften aufweist. Archäologen sind der Meinung, dass sie von phönizischen Seeleuten stammen.

Die Bundesstaaten Gois, Mato Grosso und Mato Grosso do Sul umfassenein Gebiet von 1.900.000 qkm und haben ca. 8 Mio. Einwohner. Hierfließt der Araguaia durch riesige Sümpfe. Ausgedehnte Plantagen undgroße Rinderherden bestimmen das Landschaftsbild.
Die Hauptstadt Brasília (seit1960) wurde auf die Veranlassung des damaligen Präsidenten Kubitschek,weitab von anderen bewohnten Gegenden auf einer riesigen Urwaldrodungvon den Architekten Lcio Costa und Oscar Niemeyer gebaut und istweithin bekannt für ihre futuristische Architektur. Allgemein wird dieStadt als die modernste Hauptstadt der Erde gefeiert. Ihr Grundrisshat die Form eines Flugzeuges. Die Kathedrale Niemeyers liegt zum Großteil unterirdisch und bietet bis zu 40.000 Gläubigen Platz. Besonders eindrucksvoll sind die Praça dos Trs Poderes, der Placio do Planalto und das Gebäude des Nationalkongresses.
Goiania, 200 km weiter südwestlich gelegen, dient als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Rio Araguaia, zur Bananal-Insel und zu den Thermalquellen von Caldas Novas. Pantanal, das größte Umweltschutzgebiet in Brasilien, liegt im Mato Grosso. Der Rio Araguaia istals Anglerparadies bekannt. Er hat die größte Anzahl von Fischartenweltweit. Man kann ein- oder zweiwöchige Kreuzfahrten auf so genannten Boatels (schwimmenden Hotels) buchen.

Die Bundesstaaten São Paulo, Rio de Janeiro, Minas Gerais und EspiritoSanto umfassen ein Gebiet von 900.000 qkm mit ausgezeichneterInfrastruktur und ca. 65,6 Mio. Einwohnern. Hotels, historische Stättensowie erstklassige Badeorte machen den Südosten zu einem wunderbarenUrlaubsgebiet.
Rio de Janeiro war 125 Jahre lang HauptstadtBrasiliens und gilt wohl zu Recht als eine der schönsten Städte derWelt. Die Brasilianer sagen: Gott erschuf die Welt in 6 Tagen, am 7.erschuf er Rio. Rio liegt idyllisch zwischen den Bergen am Meer. Esgibt zahlreiche Buchten, kleine Inseln, Felsen und schöne Strände, wiez. B. die berühmte Copacabana oder Ipanema und Leblon. Der 370 m hohe Pão de Açcar (Zuckerhut) bietet eine wunderbare Aussicht. Der Corcovadoist das Wahrzeichen Rios: Auf dem Gipfel seiner 713 m ragt seit 1931die 40 m hohe Christus-Statue, die im Oktober 2006 zu ihrem 75.Geburtstag zur Heiligenstätte erklärt wurde. Ganz besonders zuempfehlen ist der Botanische Garten, der in der Kaiserzeit(1808) eingeweiht wurde. Eine Allee mit über 30 m hohen Palmen und diegesamte Anlage mit 7000 verschiedenen Pflanzenarten versetzen dieBesucher in Staunen. Die Stadt pulsiert, ganz besonders zurKarnevalszeit. Zahlreiche Sambaschulen stehen begeisterten Teilnehmernzur Verfügung. Es gibt etliche sehenswerte Museen, Theater und anderekulturelle Einrichtungen.
São Paulo ist das wichtigsteIndustrie- und Handelszentrum Brasiliens und mit 9 Mio. Einwohnern eineder größten Städte der Welt. São Paulo bietet die besten Geschäfte desLandes und ein faszinierendes Nachtleben. Das internationale Flair istbeeindruckend: Nach amerikanischem Frühstück kann man sein Mittagessenin einem japanischen Restaurant geniessen, dann auf feine englische Artden Fünfuhrtee zu sich nehmen, Cocktails in einer französischen Bartrinken, im russischen Restaurant zu Abend essen und schließlich denKlängen eines Wiener Orchesters lauschen. Im MASP (Museo de Arte de São Paulo) kann man eine international bekannte Sammlung impressionistischer Malerei bewundern, darunter Werke von van Gogh und Degas.
Belo Horizonte,die Hauptstadt von Minas Gerais, wurde nach dem Vorbild von WashingtonDC erbaut und bietet Zugang zu allen Kolonialstädten. Im Goldrausch des18. Jahrhunderts schossen Städte wie Ouro Preto in Minas Gerais wie Pilze aus dem Boden. 1980 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Petrópolis, Teresópolis und Nova Friburgo sind nur einige der zahlreichen Kurorte.

Die Bundesstaaten Rio Grande do Sul, Santa Catarina und Paran umfassenein Gebiet von 577.800 qkm mit 22,8 Mio. Einwohnern. Das angenehmeKlima hat zahlreiche europäische Emigranten angezogen, insbesondereDeutsche und Italiener.
Rio Grande do Sul ist einer der reichsten Bundesstaaten Brasiliens. In Pôrto Alegre,der Hauptstadt, gibt es gute Museen und ausgezeichnete Kunstgalerien.Die Stadt liegt in einer überaus reizvollen Landschaft. Diemeistbesuchten Strände des Südens sind in Tramandai (126 km von Pôrto Alegre entfernt) und Torres (209 km entfernt) zu finden. Die Berge Gramado und Canela sind ebenfalls beliebt. Im Bundesstaat Santa Catarina, dessen Hauptstadt Florianópolis auf einer Insel liegt, sind die besten Strände in Laguna, Itapema und Cambori. Die Hauptstadt ist mit dem Festland durch zwei Brücken verbunden. In der Nähe findet man die deutschen Städte Blumenau, Brusque und Joinville.Im Staat Paran wird fast ausschließlich Kaffee angebaut. Die Bahnfahrt von der Hauptstadt Curitiba nach Paranagu ist ein Erlebnis. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind Vila Velha (Steinerne Stadt) und die berühmten Foz do Iguaçu. Die Iguaçu-Wasserfälleentstehen durch das Zusammentreffen der Flüsse Paran und Iguaçu, 275Wasserfälle stürzen aus 60 m in die Schlucht und erzeugen dabei eine 30m hohe Gischt. Boote fahren an die Wassermassen heran,Hubschrauberrundflüge ermöglichen den besten Anblick aus nächster Nähe.

Gesetzliche Feiertage:
Anmerkung:
Feiertage, die auf einen Wochentag fallen, werden auf den vorhergehenden Montag verlegt, ausgenommen sind Neujahr, Tag der Arbeit, Unabhängigkeitstag, Weihnachten und Karfreitag.

*Feiertage werden nur Regional eingehalten.

Feiertage:
2008
1. Jan. Neujahr.
20. Jan.* Tag der Stadt Rio de Janeiro.
25. Jan.* Tag der Stadt São Paulo.
4.-6. Febr. Karneval.
21. MärzKarfreitag.
21. April Tiradentes-Tag (Entdeckung Brasiliens).
1. Mai Maifeiertag.
Fronleichnam.
7. Sept. Unabhängigkeitstag.
12. Okt. Mariä Erscheinung.
2. Nov. Allerseelen.
15. Nov. Tag der Republik.
24. Dez. Heiligabend.
25. Dez. Weihnachten.
Silvester.

2009
1. Jan. Neujahr.
20. Jan.* Tag der Stadt Rio de Janeiro.
25. Jan.* Tag der Stadt São Paulo.
23.-25. Febr. Karneval.
10.AprilKarfreitag.
13. April Ostermontag.
21. April Tiradentes-Tag (Entdeckung Brasiliens).
1. Mai Maifeiertag.
Fronleichnam.
7. Sept. Unabhängigkeitstag.
12. Okt. Mariä Erscheinung.
2. Nov. Allerseelen.
15. Nov. Tag der Republik.
24. Dez. Heiligabend.
25. Dez. Weihnachten.
Silvester.

Feiertage:
Feiertage, die auf einen Wochentag fallen, werden auf den vorhergehenden Montag verlegt, ausgenommen sind Neujahr, Tag der Arbeit, Unabhängigkeitstag, Weihnachten und Karfreitag.

*Feiertage werden nur Regional eingehalten.

Land & Leute:

Essen & Trinken:
Die brasilianische Küche mit ihren zahlreichen regionalen Varianten ist einzigartig. Die Bahia-Küche geht auf die Zeit der Sklaverei zurück. Küchenreste und alles, was man fangen konnte, wurde mit Kokosmilch und Palmöl zubereitet. Besondere Spezialitäten sind Vatap (Krabben, Fischöl, Kokosmilch, Brot und Reis), Sarapatel (Leber, Herz, Tomaten, Paprikaschoten, Zwiebeln und Soße) und Caruru (Krabben, Okra, Zwiebeln und Paprikaschoten). Spezialitäten vom Rio Grande do Sul sind Churrasco (gegrilltes Rindfleisch mit einer Soße aus Tomaten und Zwiebeln) und Galleto al primo Canto (Hähnchenstücke am Spieß in Weißwein und Öl). Aus dem Amazonasgebiet kommen Pato no Tucupi (Ente in aromatischer Wildkräutersoße) und Tacac (dickflüssige gelbe Suppe mit Krabben und Knoblauch). Im Nordosten werden viele Gerichte mit getrocknetem Salzfleisch und Bohnen zubereitet. Besonders beliebt in Rio ist Feijoada (Eintopf aus schwarzen Bohnen, Fleisch vom Rind und Schwein, Würstchen, Koteletts, Schweineohren und -schwänze mit Reis, gekochtem Gemüse und Orangenscheiben). Traditionell wird es nur samstags zum Mittagessen zubereitet. Ein Feijoada-Restaurant in São Paulo bietet das Gericht jedoch täglich an.

Zahlreiche Spirituosen werden im Land produziert und angeboten. Frisch gepresste Fruchtsäfte gibt es überall. Vitaminas sind dickflüssige Frucht- oder Gemüsesäfte mit Milch gemischt. Kaffee wird meist mit Milch und Zucker serviert. Das Bier ist ausgezeichnet. Bier vom Fass wird Chopp genannt. Cachaça, Pitu oder Aguardente schmecken ähnlich wie Whisky und werden von Einheimischen (weniger Besuchern) gern getrunken. Das brasilianische Nationalgetränk ist Caipirinha (zerstampfte Limonen, brauner Zucker, Cachaça und zerstoßenes Eis). Es gibt Variationen mit Wodka anstelle des Cachaça, Caipirosca genannt und das gleiche mit weißem Rum heißt Caipirissima. In Bars bestellt man teils am Tisch, teils am Tresen.

Nachtleben:
Das vielseitigste Angebot gibt es in Rio und São Paulo. In den größeren Nachtklubs in Rio fangen die Shows erst nach Mitternacht an; zahlreiche kleine Nachtklubs (Boites) bieten allabendlich Programme an. Die Nachtlokale in São Paulo sind im Allgemeinen eleganter, die Auswahl größer. Viele Shows fangen früher an als in Rio.

Einkaufstipps:
Geschäfte und Märkte in Rio und São Paulo sind bis in die späten Abendstunden geöffnet. Zahlreiche Geschäfte in Rio und Bahia bieten Antiquitäten und Schmuck an. Edelsteine (insbesondere Smaragde), Schmuck (vor allem Silber), Andenken, zum Verkauf freigegebene Antiquitäten und Lederwaren werden überall angeboten. In São Paulo kann man Kleidung, Antiquitäten, Kristall und Keramik erwerben. Vor den Dschungel-Souvenirs, die vor allem in Belém angeboten werden, sei gewarnt mit dem Erwerb unterstützt man die systematische Plünderung des Regenwaldes.

Mo-Fr 09.00-19.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Einkaufszentren: Mo-Sa 10.00-18.00 Uhr, So 13.00-18.00 Uhr. Öffnungszeiten variieren, zahlreiche Geschäfte schließen erst in den späten Abendstunden.

Sport:
Fußball ist nationale Leidenschaft, da Brasilien die Fußballweltmeisterschaft fünfmal gewonnen hat. Andere Ballsportarten und Leichtathletik sind deshalb jedoch nicht weniger beliebt. Capoeira ist heute ein Tanzkampf, der ursprünglich von den schwarzen Sklaven zur Selbstverteidigung entwickelt wurde. Der Kampf wird von den Rhythmen der Berimbau begleitet (ein Instrument, das aus einem mit Draht bespannten Holzbogen und einer Kokosnussschale als Resonanzkasten besteht). Bergsteigen, Drachenfliegen und Autorennen sind häufige Freizeitbeschäftigungen. An der Küste gibt es überall Wasserski- und Tauchklubs.Sportfischen,Angeln und Wellenreiten sind ebenfalls beliebte Freizeitbeschäftigungen.

Veranstaltungskalender:

Jan. 2008 Festa do Bonfim, Salvador. Febr. Karneval in Olinda, Pernambuco, Recife, São Paulo, Salvador, Parati und Rio de Janeiro. Febr. Chinesisches Neujahr, Sao Paulo.März Karwoche, Sao Paulo. Juni Sao Paulo Pride, Sao Paulo. Juli Rio de Janeiro Pride, Rio de Janeiro. Aug.-Sept. Kurzfilmfestival, Sao Paulo. Sept. Internationales Angel-Festival, Cceres. Sept.-Okt. Festival do Rio, Rio de Janeiro. Okt. Cirio de Nazare, Belem. Okt. Formel 1 – Großer Preis von Brasilien, São Paulo. Okt. Nossa Senhora Aparecida (Schutzheilige von Brasilien), versch. Orte. Nov. Mix Brasil: Festival der sexuellen Vielfalt, São Paulo. 31. Dez. Silvestermarathon, São Paulo. 31. Dez. Silvesterfeier, Rio de Janeiro.

Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt EMBRATUR (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche:
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Brasilianer sind sehr gastfreundlich und bieten häufig Tee oder Kaffee oder sogar ein ganzes Essen an. Ein Brasilianer hat viel Zeit und überstürzt nichts. Dementsprechend viel Zeit muss man selber mitbringen; in Banken, Imbissen, bei der Gepäckaufbewahrung usw. Ein Blumenstrauß wird gern angenommen. Andenken aus dem Heimatland des Besuchers sind ebenfalls beliebt. Freizeitkleidung ist tagsüber akzeptabel, abends zieht man sich etwas eleganter an. Schriftliche Einladungen zu gesellschaftlichen Ereignissen enthalten im Allgemeinen Hinweise zur Garderobe.

ist fast überall gestattet. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist römisch-katholisch und sehr gläubig, Besucher sollten dies respektieren. In Großstädten sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen.

10-15% sind angemessen. Mitunter ist das Bedienungsgeld bereits in der Rechnung enthalten.

Wirtschaftsprofil:

Wichtige Wirtschaftszweige
Brasilien ist das fünftgrößte Land der Welt und hat die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas. Es verfügt über reiche Ressourcen wie Bodenschätze, Wasserkraft, Arbeitskräfte und gute Bedingungen für die Landwirtschaft. Ein Großteil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig, aber auch die herstellende Industrie (Nahrungsmittel, Metallverarbeitung, Maschinen- und Autobau, Textilien, Schuhe) und der Bergbau spielen eine bedeutende Rolle. 2005 betrug der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 10 %, des Dienstleistungssektors rund 51 % und der verarbeitenden Industrie 39,4%.
Brasilien steht in der Weltrangliste der landwirtschaftlichen Exporteure an zweiter Stelle. Vor allem Kaffee, Sojabohnen, Orangensaft, Zucker, Kakao, Geflügel und Rindfleisch werden ausgeführt. Außerdem werden Sisal, Tabak, Mais und Baumwolle angepflanzt. Die industrielle Produktion konzentriert sich auf die Herstellung von Maschinen, elektrischen Geräten, Baumaterialien, Gummi, Chemikalien und Fahrzeugen. Eisenerz, Bauxit, Gold, Titan, Mangan, Kupfer und Zinn werden in großen Mengen abgebaut Brasilien zählt zu den wichtigsten globalen Rohstofflieferanten und ist der größte Eisenerz-Exporteur der Welt. Bis auf Öl liefert das Land fast jeden an den Terminmärkten gehandelten Rohstoff. Obwohl immer mehr Erdöl gefördert wird, muss der riesige Bedarf durch saudi-arabische Importe gedeckt werden.

Wirtschaftslage
Zwischen 2001 und 2003 verzeichnete die brasilianische Wirtschaft nur ein Wachstum von durchschnittlich 1,1%, weil das Land in dieser Zeit gleich mehrere nationale und internationale wirtschaftliche Krisen erlitt. Überstanden hat Brasilien die Krisen durch die vom früheren Präsidenten Cardoso 1994 eingeleitete und von Präsident Lula da Silva fortgesetzte Wirtschafts- und Finanzpolitik. Die drei Säulen dieser Politik sind die Verminderung der Inflation, ein rigoroses Sparprogramm sowie freie Wechselkurse, die die Auswirkungen von Dollarkursschwankungen auf die Konjunktur verhindern. 2004 schließlich bescherte der Exportboom Brasilien ein außergewöhnlich gutes Wachstum von mehr als 4 %. 2004 konnte auch das Haushaltsdefizit auf ein Rekordtief gesenkt werden. 2005 stieg der Exportboom sogar noch weiter an. Weitere positive Entwicklungen waren in 2004 und 2005 sinkende Arbeitslosenzahlen und gleichzeitig steigende Realeinkommen. Die Wachstumsrate sank in 2005 jedoch auf 2,4 %. Dennoch konnte die Staatsverschuldung noch weiter reduziert werden und die Inflationsrate sank Ende 2005 auf 5,7 %, Ende 2004 lag sie noch bei 7,6 %.

Wirtschaftspolitik
Ein mittelfristiges Ziel von Präsident Lula da Silva ist, die schlechte Infrastruktur zu verbessern. Kaputte Häfen, Straßen und Schienennetze sollen modernisiert werden, um den reibungslosen Transport von einem immer größer werdenden Warenfluss in Zukunft gewährleisten zu können.
Die Handelsbeziehungen mit China (VR) sowie mit der Russischen Föderation, Indien, Südafrika und einigen arabischen Ländern sollen intensiviert werden, um die Abhängigkeit von den jetzigen Haupthandelspartnern USA und EU zu vermindern.

Handelspartner
Die wichtigsten Außenhandelspartner Brasiliens waren 2004 die USA, Argentinien, die Niederlande, China (VR), Deutschland und Mexiko.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Brasilien ist Mitglied in den regionalen Wirtschaftszusammenschlüssen ALADI und Mercosur (südamerikanische Freihandelszone).

Umgangsformen:
Anzug und Krawatte bzw. Kostüm oder Kleid sind angebracht. Termine (möglichst mit gleichrangigen Partnern) sollten im Voraus vereinbart werden; Visitenkarten sind üblich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.

Kontaktadressen :
Brasilianisch-Deutsche Handelskammer (Büro Rio de Janeiro)
Avenida Graca Aranha, 1-6 andar, 20030-002 BR-Rio de Janeiro – RJ
Tel: (021) 22 24 21 23. Fax: (021) 22 52 77 58.
E-Mail: info@ahk.com.br
Internet: www.ahk.com.br
Es gibt weitere AHK-Niederlassungen u.a. in Porte Alegre und Sao Paulo.

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
Talstrasse 11, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 272 08 52. Fax: (044) 219 79 15.
E-Mail: admin@latcam.ch
Internet: www.latcam.ch

Reiseverkehr – National

Flugzeug:
Inlandflüge bieten u.a. die Fluggesellschaften TAM (JJ), Gol (G3)(Internet: www.voegol.com.br/INT) und Varig (RG). Brasilien hat eines der größten internen Flugnetze der Welt. Es besteht ein Shuttle-Service zwischen São Paulo und Rio de Janeiro, ein regulärer Flugdienst von São Paulo nach Brasília und ein weiterer Shuttle-Service zwischen Brasília und Belo Horizonte. Lufttaxis stehen ebenfalls zur Verfügung. An Wochenenden empfiehlt sich Vorausbuchung.

Airpässe:
Mit dem Brasil Airpass kann innerhalb Brasilien günstiger fliegen.
Für weitere Informationen siehe Flugbuchung und Brazil Airpass.

Schiff:
Ein Fährdienst verbindet alle Seehäfen. Flussboote sind die besten Verkehrsmittel im Amazonasgebiet. Nachdem die regierungseigene Empresa de Navegação de Amazônia (ENASA) ihren Passagierschiffverkehr eingestellt hat, übernahmen private Gesellschaften den Schiffsverkehr und bieten zunehmend bessere Schiffsverbindungen auf Flüssen landesweit an. Bootsausflüge vom Festland zu den beliebten und hübschen Inseln Ilha Grande, Ilhabela und Ilha de Santa Catarina sind ebenfalls möglich.

Bahn:
Es gibt nur noch drei regelmäßige öffentliche Bahnverbindungen neben S-Bahn-Strecken:
Belo Horizonte – Vitria täglich, mit 1., 2. und Pullman Klasse;
São Luis – Parauapebas 3x in der Woche, 3 Wagenklassen;
Porto Santana bei Macap – Serra do Navio dreimal in der Woche nur 2. Klasse.
Vorortsbahnen in den folgenden Städten (von S-bahnähnlichem Betrieb bis zu nur 2-3 Fahrten am Tag):
Porto Alegre (1 Linie);
São Paulo (Straßenbahn- und Metronetz (Internet: www.metro.sp.gov.br));
Campos do Jordão (1 Linie);
Pindamonhangaba (1 Linie);
Rio de Janeiro (5 Metrolinien (Internet: www.metrorio.com.br) und eine Straßenbahn);
Niteri (1 Linie);
Brasília (2 Linien (Internet: www.metro.df.gov.br));
Belo Horizonte (3 Linien (Internet: www.metrobh.gov.br/principal.asp));
Salvador (1 Linie);
Macei (1 Linie);
Recife (4 Linien);
João Pessoa (1 Linie);
Natal (2 Linien);
Fortaleza (2 Linien);
Teresina (1 Linie).
Touristische Bahnverbindungen:
Serra Verde Express: Curitiba – Morretes, die Weiterfahrt bis Paranaguwird nur sonntags angeboten(Internet: www.serraverdeexpress.com.br);
Trem do Vinho Carlos: Barbosa – Bento Gonçalvez (wöchentlich zwei- oder mehrmals);
Trem das Termas: Marcelino Ramos – Uruguaí (samstags);
Marcelino Ramos – Piratuba (unregelmäßig).

Bus/Pkw:
Das Straßennetz umfasst ca. 2.000.000 km. Die Busverbindungen des Landes sind ausgezeichnet. Einige Straßen sind jedoch in keinem guten Zustand, so dass Langstreckenfahrten unbequem werden können. 97% aller Reisenden fahren mit dem Bus, 2,2% benutzen das Flugzeug und weniger als 1% fahren mit der Bahn. Fernbus: Die meisten modernen Überlandbusse sind schnell und bequem. Es bestehen Verbindungen zu allen bewohnten Gegenden Brasiliens. Komfort und Fahrpläne der Busse sind unterschiedlich; Passagiere sollten mit längeren Wartezeiten (auch Aufenthalten über Nacht) zwischen den Anschlüssen rechnen. Mietwagen: In allen größeren Städten erhältlich. Preise sind meist hoch und das Abwickeln der Formalitäten kann lange dauern. Parkplätze sind schwer zu finden, Hauptverkehrsstraßen sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Unterlagen: Neben dem erforderlichen nationalen Führerschein empfiehlt es sich dringend, auch einen internationalen Führerschein mitzunehmen.

Stadtverkehr:
Das Busnetz in den Großstädten ist ausgezeichnet. Executivo-Schnellbusse mit Klimaanlage sind etwas teurer. In São Paulo und Rio de Janeiro kann man auch die Untergrundbahn oder Vorortzüge benutzen. Oberleitungsbusse fahren in São Paulo und verschiedenen Städten. Fahrpreise sind festgesetzt, auf manchen Linien kann man von der Untergrundbahn in den Bus oder Zug umsteigen. In den meisten Städten haben Taxisrote Nummernschilder und Taxameter. Passagiere sollten darauf achten, dass der Taxameter eingeschaltet ist. Die Preise liegen generell niedrig, klimatisierte Taxis können etwas teurer sein. Die brasilianischen rasanten Taxifahrer empfehlen gern bestimmte Geschäfte oder Sehenswürdigkeiten und beziehen eine kräftige Provision für ihre Bemühungen. Mit dem Trem de Corcovado (Internet: www.corcovado.com.br) geht es auf dem gleichnamigen Berg in Rio de Janeiro zur berühmten Cristo-Redentor-Statue (Christus der Erlöser). Der Zug fährt zwischen 08.30-20.00 Uhr im 30-Minuten-Takt (Fahrtdauer: 20 Min.).

Reise- und Sicherheitsinformationen:

Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 31.07.2008

Aktuelle Hinweise

2007/2008 werden aus Brasilien höhere Fallzahlen als üblich gemeldet, insbesondere aus den Staaten Ceará, Bahia, Paraiba, Maranhao, Pernambuco und Piaui. Besonders hoch ist die Zahl der Erkrankten in Rio de Janeiro.

Allen Reisenden wird konsequenter Mückenschutz – insbesondere tagsüber – empfohlen. Weitere Tipps finden Sie in den Medizinische Hinweisen” sowie in den Merkblättern in der rechten Randspalte.

Die brasilianischen Behörden warnen vor dem Risiko einer Gelbfieberinfektion auch in der Hauptstadt Brasilia, die im Verbreitungsgebiet liegt. Zwar hat es in den größeren Städten Brasiliens seit 1942 keine Ausbrüche von Gelbfieber mehr gegeben. Die Möglichkeit, dass sich Überträgermücken infiziert haben könnten, ist aber gegeben. Die Überträgermücke für das Dengue-Fieber (s.u.) und Gelbfieber ist dieselbe und in weiten Teilen Brasiliens Ursache für die anhaltenden städtischen Dengue-Epidemien.

Allen Besuchern der ausgewiesenen Gelbfieberendemiegebiete und deren Randzonen, einschließlich der Städte und aktuell auch der Hauptstadt Brasilia, wird deshalb dringend empfohlen, sich spätestens 10 Tage vor Einreise gegen Gelbfieber impfen zu lassen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die Großstädte Brasiliens, insbesondere Belem, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo, weisen eine hohe Kriminalitätsrate mit stetig steigender Tendenz auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch allgemeine Informationen). Vom Besuch von Elendsvierteln (Favelas) wird strikt abgeraten. Häufig werden sie von Drogenbanden kontrolliert. Zwischen den Banden und der Polizei kommt es regelmäßig zu bewaffneten Auseinandersetzungen, die auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft ziehen können. Vorsicht ist auch in den als sicherer geltenden Stadtteilen angebracht.

Bei Überfällen sollte generell kein Widerstand geleistet werden! Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.

Überfälle finden vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden, sowie in Rio auch auf den Zubringerautobahnen zum Flughafen, der Linha Vermelha, der Linha Amarela und der Avenida Brasil statt. Auf diesen Strecken wurden in den letzten Monaten immer wieder Zubringerbusse und auch Taxis zum Anhalten gezwungen und die Insassen ausgeraubt. Auch der zwischen dem nationalen und dem internationalen Flughafen in Sao Paulo verkehrende Zubringerbus ist vor gelegentlichen Überfällen nicht sicher. Als Alternative können Taxis (mit Bestellservice) in Anspruch genommen werden, die in größeren Flughäfen auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden können, aber von Überfällen auch nicht ausgenommen sind. Auch in Bussen des öffentlichen Nahverkehrs sowie in Überlandbussen kommt es immer wieder zu Überfällen mit Schusswaffenanwendung. In São Paulo und im Umland von Rio de Janeiro wurden Busse auch gezielt von kriminellen Banden in Brand gesetzt, um die öffentliche Ordnung zu stören. Im Dezember 2006 gab es mehrere Vorfälle dieser Art im Umkreis von Rio de Janeiro, die sich aber nicht gezielt gegen Touristen richteten. Der seit Januar 2007 amtierende neue Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro hat von der Bundesregierung in Brasilia Spezialtruppen erhalten, um die öffentliche Ordnung zu garantieren.

Nicht nur im Zusammenhang mit dem Karneval in Brasilien wird insbesondere vor Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) gewarnt. Darüber hinaus kam es in letzter Zeit häufig zu Diebstählen im Flughafenbereich und Taxiüberfällen durch Motorradfahrer, bei denen ausschließlich Laptops gestohlen wurden. Es wird daher empfohlen, diese unauffällig in einer Reisetasche zu verstauen. Ausweispapiere sollten nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Es ist empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien davon und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen.

Einige einheimische Samen, Pflanzen, Tiere, besonders im Amazonasgebiet, desgleichen Fossilien und bestimmte Mineralien stehen unter strengem gesetzlichen Schutz. Verstöße gegen die entsprechenden Bestimmungen werden auch mit Freiheitsstrafen geahndet (siehe strafrechtliche Vorschriften).

Einreisebestimmungen:

Land Reisepass benötigt? Visa benötigt? Rückreiseticket
erforderlich?
Deutschland Ja Nein Ja
Österreich Ja Nein Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja 1 Ja
Türkei Ja Nein Ja

Weitere Anmerkungen:

Anmerkung:
Einreisekarten und Stempel werden am Flughafen verteilt.

Hinweis:
In Zukunft soll langes und mühsames Anstehen vor der Passkontrolle mit Hilfe eines Strichcodes entfallen. Deshalb kann man heute schon seine Personalien im Internet auf www.dpf.gov.br eingeben. Auf der Internetseite wählt man zunächst unter Serviços Comunidade und dort unter Formulrio Eletrônica de Migração die gewünschte Sprache. Dann füllt man alle Felder aus und erhält schließlich nach Übermittlung der Daten einen Strichcode, den man ausdruckt, im Pass aufbewahrt und bei der Kontrolle vorzeigt. In der Praxis hat sich das angestrebte vereinfachte Einreiseprozedere allerdings noch nicht durchgesetzt.

Reisepass:
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Hinweis: Eine Vereinbarung der International Civil Aviation Organization (ICAO) (Internet: http://www.icao.int/) besagt, dass bis zum Jahre 2010 die Bürger aller Staaten mit maschinenlesbaren Pässe einreisen sollen.

Einreise mit Kindern:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis grundsätzlich mit Lichtbild oder eigener Reisepass.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eigener Kinderreisepass bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder Eintragung des Kindes in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils bis zum vollendeten 11. Lebensjahr (am besten Eintragung des Kindes im Reisepass der Mutter; bei einer Eintragung in den Reisepass des Vaters können örtlich Probleme entstehen)

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türkei: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Alle Personen unter 18 Jahren, die alleine oder nur mit einem Elternteil einreisen oder in Begleitung Dritter reisen, müssen eine schriftliche Genehmigung der Eltern bzw. des abwesenden Elternteils vorweisen können. Außerdem muss für alle alleinreisenden Minderjährigen die Reiseerlaubnis von einem Notar, dessen Unterschrift bei der Konsularabteilung der Botschaft in Berlin hinterlegt ist, ausgestellt und danach bei der zuständigen brasilianischen Botschaft beglaubigt werden.

Visum:
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische (und von einigen der Länder (s. Anmerkung) auch für geschäftliche) Aufenthalte von bis zu 90 Tagen:
Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder, die Schweiz und die Türkei([1]Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Estland, Lettland, Litauen, Malta, Rumänienund Zypern).

Geschäftsreisende sollten sich vor Antritt der Reise bei den zuständigen konsularischen Vertretungen (s. Adressen) erkundigen, ob sie für ihre Reise ein Visum benötigen.

Transit:
Transitreisende, die innerhalb von 8 Stunden mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, nicht über Nacht bleiben und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Auch wenn unter den genannten Bedingungen ein Transit möglich ist, wird visumpflichtigen Staatsangehörigen empfohlen, vor der Reise ein Transitvisum zu beantragen, um mögliche Schwierigkeiten zu vermeiden.

Achtung: Transitvisafreiheit besteht nicht beim Transit
(a) zwischen dem São Paulo Vircopos Airport, dem Congonhas Airport und dem Guarulhas Airport,
(b) zwischen dem Rio de Janeiro Galeão Airport und dem Santos Dumont Airport,
(c) am Confis Airport in Belo Horizonte.

Visaarten:
u.a. Besuchs- und Touristenvisum, zeitlich begrenztes Visum, Dauervisum, Transitvisum.

Gültigkeitsdauer:
Touristen-, Geschäftsvisum: bis zu 90 Tage. Einmalige Verlängerung für weitere 90 Tage kann vor Ort bei der brasilianischen Bundespolizei (Policia Federal) beantragt werden. Der Gesamtaufenthalt darf in einem Zeitraum von 12 Monaten 180 Tage nicht überschreiten. Alle Visa erlauben mehrfache Einreise während des Gültigkeitszeitraums. Touristen dürfen in Brasilien keine Arbeit aufnehmen.

Antragstellung:
Persönlich oder postalisch bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Adressen).

Aufenthaltsgenehmigung:
Anträge an die zuständige konsularische Vertretung (s. Adressen).

Bearbeitungszeit:
Je nach Staatsbürgerschaft unterschiedlich. Persönliche Antragstellung: Mindestens 3-5 Tage, maximal 90 Tage. Postalisch: ca. 10 Arbeitstage.

Ausreichende Geldmittel :
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen:
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Verlängerung des Aufenthalts:
Die Aufenthaltsberechtigung kann vor ihrem Ablauf bei der brasilianischen Bundespolizei um weitere 90 Tage verlängert werden.

Einreise mit Haustieren:
Vögel dürfen nicht nach Brasilien verbracht werden.
Für Hunde und Katzen wird ein internationales Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland benötigt. Für Tiere, die älter als 4 Monate sind, wird zusätzlich ein Impfzertifikat gegen Tollwut verlangt, wenn die Tollwutimpfung nicht schon im Gesundheitszeugnis angegeben ist. Zusätzlich wird eine Genehmigung von einem brasilianischen Konsulat im Herkunftsland benötigt (ausgenommen sind Argentinien, Uruguay und Paraguay).

Währung:

1 Real = 100 Centavos. Währungskürzel: BRL (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 BRL; Münzen in den Nennbeträgen 1 BRL und 50, 25, 10, 5 und 1 Centavos.

Geldwechsel:
Fast alle Banken, Wechselstuben, Reisebüros und autorisierte Hotels wechseln Reiseschecks und ausländische Währungen. In den Großstädten gibt es Geldautomaten, an denen Bargeld in Landeswährung abgehoben werden kann. Vorsichtshalber sollte man jedoch bereits am Flughafen mit einer Kreditkarte Bargeld abheben oder Reiseschecks (s.u.) mit sich führen.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard:
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Kreditkarten:
Die meisten internationalen Kreditkarten werden in Brasilien überall akzeptiert. American Express, MasterCard, Diners Club und Visa werden weitgehend akzeptiert, Eurocard ist weniger gebräuchlich. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Hotels, Restaurants, Geschäfte, Reisebüros und Autoverleiher akzeptieren Kreditkarten.

Reiseschecks :
Reiseschecks sollten in US-Dollar oder in Euro ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen:
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist unbeschränkt. Deklarationspflicht für Beträge ab dem Gegenwert von 10.000 BRL.

Duty Free:

zollfrei einkaufen:
Die folgenden Artikel können zollfrei nach Brasilien eingeführt werden:

400 Zigaretten oder 25 Zigarren;
alkoholische Getränke (max. 192 g reiner Alkohol);
Geschenke im Gegenwert von bis zu 500 US$;
Kleidung und andere persönliche Gebrauchsgegenstände (z.B. Kamera, Rasierapparat, Haarfön, Radio etc.);
Bücher undZeitschriften.

Anmerkung: Internationale Passagiere dürfen zusätzlichim Gegenwert von bis zu 500 US$ Waren einführen, die in Duty-Free-Shops in brasilianischen Flughäfen erworben wurden (ausgenommen sind Tabakwaren, Alkohol und Druckerzeugnisse).

Einfuhrverbot:
Fleisch- und Käseprodukte sowie andere von Tieren stammende Produkte, Obst, Gemüse, Pflanzen und Pflanzenteile, Tierfutter, landwirtschaftliche Produkte (Honig, Wachs, etc.), lebende Insekten und Schnecken, Impfserum, Viren, landwirtschaftliche Vernichtungsmittel etc.
Die Botschaft erteilt weitere Auskünfte.

Kontaktadressen:
Brasilianisches Fremdenverkehrsamt:
Platz der Einheit 1, D-60327 Frankfurt/a.M.
Tel: (069) 97 50 32 51. Fax: (069) 97 50 32 00.
E-Mail: info@ebt-frankfurt.com.br
Internet: www.braziltour.com

EMBRATUR – Instituto Brasileiro de Turismo:
SQN, Quadra 02, Bloco G, 1o. andar, BR-70712-907 Brasília-DF
Tel: (061) 34 29 77 74. Fax: (061) 34 29 77 80.
E-Mail: dtlin@embratur.gov.br
Internet: http://www.turismo.gov.br/ und http://www.braziltour.com/
Zweigstelle in Rio de Janeiro.

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien:
Wallstraße 57, D-10179 Berlin
Tel: (030) 72 62 80. Fax: (030) 72 62 83 20.
Konsularabt.: Tel: (030) 72 62 86 00 (allg. Fragen). Fax: (030) 72 62 86 99.
E-Mail: brasil@brasemberlim.de
Internet: www.brasilianische-botschaft.de
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.
Generalkonsulate in Frankfurt/M (Tel: (069) 920 74 20) und München (Tel: (089) 210 37 60).
Honorarkonsulate in Aachen, Bremen, Hannover, Hamburg, Stein bei Nürnberg und Stuttgart.

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien:
Pestalozzigasse 4, A-1010 Wien
Tel: (01) 512 06 31. Fax: (01) 513 83 74. Konsularabt.: Tel: (01) 512 06 32.
E-Mail: mail@brasilemb.at
Internet: www.brazil.or.at
Mo-Fr 10.00-13.00 (Parteienverkehr) und 15.00-17.00 Uhr (telefonisch). Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr (Parteienverkehr) und 15.00-17.00 Uhr (telefonisch).
Honorarkonsulate in Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg.

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien:
(ohne Visumerteilung)
Monbijoustraße 68, CH-3007 Bern
Postanschrift: Postfach 1004, CH-3000 Bern 23
Tel: (031) 371 85 15. Fax: (031) 371 05 25.
E-Mail: info@brasbern.ch
Internet: www.brasbern.ch
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr.
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Zürich (Tel: (044) 206 90 20. Internet: www.consuladobrasil.ch) und in Genf (Tel: (022) 906 90 20).

Gesundheitsinfos:

Art empfohlene
Vorsichtsmaßnahmen Impfbescheinigung
erforderlich?
Gelbfieber Ja 1

Cholera 2 Nein

Typhus & Polio 3 Nein

Malaria 4 –

Essen & Trinken 5 –

Weitere Anmerkungen:

Gesundheit:
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor. Herdförmiges Vorkommen im Norden und Osten, im Mato Grosso und Amazonasbecken. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Während des Sommers muss im Süden Brasiliens, insbesonders in den Bundesstaaten Rio de Janeiro und Sao Paulo, wieder mit neuen Ausbrüchen von Dengue-Fieber gerechnet werden. Im Norden besteht ein ganzjährigen Risiko; dort sind vor allem die Staaten Ceara, Bahia, Maranhao, Paraiba,Pernambuco undPiaui betroffen. Schutz vor tag- und nachtaktiven Überträgermücken beachten.

Landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

Empfohlener Impfschutz gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über einem Monat auch Hepatitis B. Vorkommen von Hepatitis B vor allem im Amazonasbecken.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Leishmaniose kommt landesweit, besonders aber im Nordosten, in der Küstenregion, in Mato Grosso do Sul und im Westen Sa Paulos vor. Auch hier empfiehlt sich ein Insektenschutz.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in den Slums der östlichen Großstädte vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Fälle der Pest sind vereinzelt im Nordosten in Bahia und Paraiba aufgetreten. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Vorsichtsmaßnahmen :
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor. Herdförmiges Vorkommen im Norden und Osten, im Mato Grosso und Amazonasbecken. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Während des Sommers muss im Süden Brasiliens, insbesonders in den Bundesstaaten Rio de Janeiro und Sao Paulo, wieder mit neuen Ausbrüchen von Dengue-Fieber gerechnet werden. Im Norden besteht ein ganzjährigen Risiko; dort sind vor allem die Staaten Ceara, Bahia, Maranhao, Paraiba,Pernambuco undPiaui betroffen. Schutz vor tag- und nachtaktiven Überträgermücken beachten.

Landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

Empfohlener Impfschutz gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über einem Monat auch Hepatitis B. Vorkommen von Hepatitis B vor allem im Amazonasbecken.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Leishmaniose kommt landesweit, besonders aber im Nordosten, in der Küstenregion, in Mato Grosso do Sul und im Westen Sa Paulos vor. Auch hier empfiehlt sich ein Insektenschutz.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in den Slums der östlichen Großstädte vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Fälle der Pest sind vereinzelt im Nordosten in Bahia und Paraiba aufgetreten. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge:
Die medizinische Versorgung im Lande ist, soweit es sich um die größeren Städte handelt, mit der in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Deutsch-, französisch- oder englischsprachige Ärzte sind in allen größeren Städten zu finden. Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Das Hauptkrankenhaus in São Paulo ist das Hospital das Clinicas. Die Kosten der medizinischen Behandlungen sind hoch.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

Gesundheitszeugnis:
Für eine Arbeitserlaubnis sind ein Gesundheitszeugnis sowie ein negativer HIV-Test in deutscher und portugiesischer Sprache erforderlich.

Anmerkung:
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als neun Monate sind und innerhalb von zehn Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet sowie aus Panama einreisen, sofern sie nicht im Besitz einer ärztlichen Bescheinigung sind, die bestätigt, dass eine Kontraindikation vorliegt. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben. Der Impfung muss bei der Reise mindestens 10 Tage zurückliegen.

Unabhängig von den offiziellen Impfbestimmungen wird eine Gelbfieber-Impfung vom Auswärtigen Amt beim Besuch in jedem Gelbfiebergebiet von Brasilien dringend angeraten. Zu diesen Gebietenzählen die Hauptstadt Brasilia sowie Acra, Amap, Amazonas, Distrito Federal, Gois, Iguazu-Wasserfälle,Maranhão, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Roraima, Par, Rondônia, Tocantis und bestimmte Regionen von Minas Gerais, Bahia, Espirito Santo, Parana, Piaui, Rio Grande so Sul, Santa Catarinaund Sao Paulo sowie im Dreiländerdreieck im Grenzgebiet zu Paraguay und in den angrenzenden argentinischen Provinzen entlang des Uruguay.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist für die Einreise nicht erforderlich, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Die Infektionsgebiete liegen in den Staaten Alagoas, Bahia, Paraíba, Pernambuco und Sergipe.
[3]Typhus kommt vor. Eine Impfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4] Die weniger gefährliche Malaria-Art Plasmodium vivax und die gefährlichere Form Plasmodium falciparum herrschen vor. Es gibt weitaus mehr Infizierungen mit Plasmodium vivax als mit Plasmodium falciparum. Die weniger häufig vorkommende Form Plasmodium falciparum ist gegen Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin äußerst resistent. Empfohlen wird der Impfstoff Mefloquine. Malariaschutz ist ganzjährig erforderlich in den meisten bewaldeten Gebieten unter 900 m, in einigen ländlichen Gegenden der Bundesstaaten Acre (in den Tallagen und entlang des Highways zwischen Tarauac und Cruzeiro), Amap (im Norden und im Jari-Tal), Amazonas, Maranhão (der westliche Teil), Mato Grosso (der nördliche Teil), Par (außer Belém-Stadt), Rondônia (im Norden und Nordwesten), Roraima (im Westen) und Tocantins (vor allem nördliche und zentrale Araguaia-Region und in einigen südlichen Bezirken) sowie am Stadtrand von Boa Vista, Macap, Manaus, Maraba, Pôrto Velho, Rio Branco und Santarém. In den Amazonasgebieten sowie in den Bergbau- und Agrargebieten und in den Provinzen Amap, Rondonia und Roraima besteht ein hohes Malariarisiko.
[5]Wasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser weiterverarbeiten. Einheimische Milchprodukte außerhalb der Städte vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Den Genuss von Schweinefleisch, Mayonnaise und Salat am besten vermeiden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.Pôrto Velho, Rio Branco und Santarém. In den Amazonasgebieten sowie in den Bergbau- und Agrargebieten und in den Provinzen Amap, Rondonia und Roraima besteht ein hohes Malariarisiko.
[5]Wasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser weiterverarbeiten. Einheimische Milchprodukte außerhalb der Städte vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Den Genuss von Schweinefleisch, Mayonnaise und Salat am besten vermeiden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.